Anna
ist am 22. Juli 2010 im Alter von nur neun Jahren in Bad Honnef tragisch zu Tode
gekommen.
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Rathaus Bad Honnef
Anna
ist am 22. Juli 2010 im Alter von nur neun Jahren in Bad Honnef tragisch zu Tode
gekommen.
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Geplante Straßenverbindung Linzer Straße / Rolandsecker Weg (K23) - Straßenabschnitt Nordrhein-Westfalen,. Erster Spatenstich am 23.07.2010
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Stadt Bad Honnef |
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Die Bürgermeisterin |
Bad Honnef, den 27.07.2010 |
Historie – wie kam es zu der geplanten Straßenverbindung?
Bei der Diskussion zum Verkehrsentwicklungsplan Bad Honnef-Tallage aus dem Jahr 2001 wurde Handlungsbedarf hinsichtlich weiterer Netzergänzungen zur Lösung vorhandener Verkehrsprobleme gesehen. Der Verkehrszuwachs der Trendprognosen konnte von dem Hauptverkehrsstraßennetz der Stadt Bad Honnef und der Nachbargemeinde Rheinbreitbach mittelfristig nicht mehr aufgenommen werden. Nach umfangreichen Variantenuntersuchungen, einer Umweltverträglichkeitsstudie und einer verkehrsplanerischen Untersuchung hat der Rat der Stadt Bad Honnef 2002 beschlossen, die heutige Trasse der geplanten Straßenverbindung weiter zu verfolgen und planungsrechtlich zu sichern.
Eine öffentlich rechtliche Vereinbarung zwischen den Vertragspartnern der Ortsgemeinde Rheinbreitbach, der Verbandsgemeinde Unkel, dem Kreis Neuwied und der Stadt Bad Honnef wurde abgeschlossen und regelt die Handlungsfelder.
Von Mitte 2002 bis Ende 2005 wurde die Bauleitplanung in Rheinbreitbach, sowie in Bad Honnef erarbeitet und durch die politischen Beschlüsse jeweils abgeschlossen. Von beiden Bundesländern sind nach entsprechender Planungsreife öffentliche Mittel beantragt worden. In Rheinland-Pfalz lag der Zuwendungsbescheid 2006 und die erstmalige Einplanungsmitteilung für das mittelfristige Programm von Nordrhein-Westfalen im Mai 2004 vor. Der eigentliche Zuwendungsbescheid von Nordrhein-Westfalen wurde jedoch erst im Mai 2010 übergeben, da sich durch die öffentliche Diskussion in Bad Honnef die Grundstücksverhandlungen sehr schwierig und langwierig gestalteten.
Beschreibung der geplanten Maßnahme
Die geplante Straßenverbindung Linzer Straße / Rolandsecker Weg (K 23) umfasst neben der ca. 440 m langen neuen Verbindungstrasse zwischen Drieschweg und Rolandsecker Weg, den bestandsorientierten Umbau des Drieschweges bis in Höhe der Einmündung der Wittichenauer Straße und die Anordnung von drei Kreisver-kehrsplätzen an den jeweiligen Knotenpunkten Linzer Straße / Drieschweg / Dellenweg, Drieschweg / Wittichenauer Straße / neue Verbindungsstrasse und neue Verbindungsstrasse / Rolandsecker Weg / Maarweg.
In der Linzer Straße wird der Kreisverkehr bereits in Abstimmung auf den noch geplanten Ausbau der Linzer Strasse mit einem Geh- und Radweg ausgebaut. Der Umbau des Drieschweges ergibt sich im Wesentlichen aus der Neuordnung der Kreisverkehrsplätze und einer Verbreiterung der Fahrbahn auf die Mindestabmessungen einer Hauptverkehrsstraße von 6,00 m auf 6,50 m. Die geplante Straßenverbindung erhält straßenbegleitend einen einseitig kombinierten Rad- und Gehweg. Für die Anbindung an den Rolandsecker Weg wird der Knotenpunkt zu einem Kreisverkehrsplatz mit Anbindung des Maarweges umgebaut. Für die Querung des Bachlaufes Honnefer Graben, im Grenzverlauf zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, ist ein Durchlassbauwerk geplant.
Der größte Teil der gesamten Baumaßnahme liegt auf Honnefer Stadtgebiet und zu einem geringen Anteil auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Rheinbreitbach.
Begonnen wird die Maßnahme mit dem Los 1 (Straßenbauarbeiten), dem Straßen-abschnitt Nordrhein-Westfalen, von der Linzer Straße bis zur Landesgrenze am Honnefer Graben. Parallel zu dem Straßenbau wurde das Los 3 vom Abwasserwerk der Stadt Bad Honnef zur Erweiterung der Mischwasserkanalisation im Umbaubereich des Kreisverkehrs Linzer Straße beauftragt.
Nachfolgend wird das Los 2, die Anbindung der neuen Straßenverbindung an den Rolandsecker Weg, auf Rheinlandpfälzer Gebiet, ausgeschrieben.
Für die Realisierung dieser Baumaßnahme stehen zweckgebundene Fördermittel des Bundes nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden zur Verfügung.
Neben den reinen Straßenbauarbeiten werden auch Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt.
Kosten und Förderung durch die Länder:
| Nordrhein-Westfalen: | Herstellungskosten | 2.785.300 Euro |
| davon Fördermittel | 1.582.800 Euro | |
| Rheinland-Pfalz: | Herstellungskosten | 1.138.800 Euro |
| davon Fördermittel | 624.750 Euro |
Die Herstellungskosten beinhalten die Kosten für den Bau der Maßnahme und die erforderlichen Aufwendungen für den Grunderwerb.
Zeitplan:
Die Bauarbeiten für den Straßenabschnitt Nordrhein-Westfalen werden mit dem heutigen 1. Spatenstich offiziell begonnen. Dieser Abschnitt wird voraussichtlich bis Ende August 2011 ausgebaut. Weiter ist geplant den Straßenabschnitt Rheinland-Pfalz ab März 2011 bis Oktober 2011 auszubauen.
Für die möglichen Behinderungen und Unannehmlichkeiten während der Abwicklung der Baumaßnahme wird bei den Gewerbebetrieben, den Kunden und Anwohnern um Verständnis gebeten.
Ansprechpartner:
Lageplan:
Diese Pressemitteilung wurde am: 27.07.2010 veröffentlicht.
Ansprechpartner Pressemitteilungen:
Herr Rainer Rollenmiller, Tel.: 02224-184 161